Du fühlst dich bei deiner Arbeit unwohl? Du hast diese 3 Möglichkeiten

Veränderung einer Situation kann viel Energie freisetzen – Akzeptanz aber auch.

Wow! Gerade sind so viele Dinge im Wandel, wir leben in einer Zeit der Umbrüche. Und es ist schön anzusehen, welche positiven Auswirkungen dies hat.

In den letzten Wochen habe ich mich mit vielen Leuten unterhalten, die sich Änderung in ihrem Leben wünschen. Sie klagen über Unwohlsein und Ungewissheit beim Job, Unklarheit in ihren Beziehungen und Unruhe mit sich selbst. Und sind offen dafür, etwas zu verändern.

Und doch fällt es schwer, sich oder seine Umgebung zu verändern und loszulassen. Es entsteht Widerstand. Und dieser Widerstand führt zum Aufschieben und Verstärkung des Unwohlseins wie die Snooze-Taste beim Wecker: wir wollen aufstehen, tun es aber nicht und ärgern uns darüber.

Muss das sein? Natürlich nicht. Du hast immer die folgenden drei Möglichkeiten, in Situationen, die dir nicht behagen:

  1. Exit – kündige deinen Job oder verlasse deinen Partner
  2. Veränderung – übernimm Verantwortung für die Situation und wirke mit deiner vollen Energie auf eine Änderung der Situation hin
  3. Akzeptanz – kein Abwägen mehr, kein “was wäre wenn…”-Denken, sondern totale Akzeptanz des Status quo

Eine dieser drei Wege einzuschlagen bedeutet, Verantwortung für dein Leben zu übernehmen. Wenn du zwischen diesen drei Möglichkeiten schwankst und haderst, führt dies zu Leid und Unfreiheit.

Am Schwierigsten fällt vielen die Akzeptanz. Wenn wir zum Beispiel gekündigt werden oder unter einer Krankheit leiden, wird dies besonders sichtbar: wir haben dann nicht mehr die Möglichkeit, die Situation zu verlassen oder zu verändern, sondern müssen sie hinnehmen. Der Körper wechselt dann in einen Stresszustand, es entwickeln sich Gedankenspiralen und Gefühle wie Reue, Bedauern, Selbstmitleid, Wut oder Ärger. Wer dies schon erlebt hat und sich dann in Akzeptanz geübt hat weiß: die negativen Gefühle sind gar nicht notwendig.

“Das Leiden ist so lange nötig, bis du erkennst, dass es unnötig ist.”

– Eckhart Tolle (Stille spricht. München 2003, ISBN 3-442-33705-4)